Von Chefärzten und Sekretariatspersonen

Was ist nur in S.V. gefahren?

 

Jahrelang hat sie - als Gründungsmutter - immer nur das Beste für die Schule gewollt. Sie hat die Entwicklung vorangetrieben, in Krisen geholfen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, als Mutter, Vorstand und in den letzten 5 Jahren als Sekretariatsleitung. Sie hat sehr viel Wissen über die Systemik und unsere Pädagogik, sie hat alle Höhen und Tiefen miterlebt. Ihre Meinung und Kritik waren viele Jahre lang sehr willkommen und haben bei der Entscheidungsfindung geholfen, die Fürs und Widers abzuwägen. Vielleicht nicht immer im Sinne der Entscheidungsträger, aber immer zum Wohle der Schule.

 

Und plötzlich dreht sie völlig durch.

Auf einmal - aus heiterem Himmel - ist kein Auskommen mehr mit ihr. Nach außen gibt sie sich immer noch als die nette, hilfsbereite S.V.. Keiner durchschaut ihr doppeltes Spiel.

 

Nur einer scheint ihr auf die Schliche gekommen zu sein: Dr. B.v.M., er hat die dunkle Seite in ihr entdeckt. In einem ordentlichen Dienstgespräch hat er versucht, dem furchtbaren Spiel ein Ende zu bereiten. Er hat S.V. klipp und klar gesagt, wie er sich die Zusammenarbeit mit ihr vorstellt: Er ist der Chefarzt und sie die Stationsschwester. (M.M. ist dann wohl die Anästhesistin oder was?)

 

Die Wirkung bei S.V. ist leider völlig ausgeblieben. Sie hat weiter ihre Fäden gezogen und die Strohmänner daran zappeln lassen.

 

Da muss noch so einiges mehr passiert sein in den Vorstandssitzungen, wahrscheinlich können wir uns das in unseren buntesten Träumen nicht ausmalen, wie sie da getobt haben muss. Manchmal hat sie sich auch grundlos auf den Boden geworfen, nur um den Vorstand beim Entscheiden zu stören. Ständig kritzelte sie schmutzige Witze auf die Tische, ihr Kaugummi klebte sie am liebsten unter M.M. Stuhl. Alles um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Bedauernswert.

 

Dr. B.v.M. hat später eine schlimme Form von Wichtig-Sucht bei S.V. diagnostiziert - muss irgendwie am Gründungs-Gen liegen, kommt Gott sei Dank nur in der Gründergeneration vor. Und die ist ja bald ausgestorben.

 

Als Therapie wird Ignorieren und eine umfangreiche Kommunikationssperre angeordnet. Kaum einer spricht noch mit ihr. Und das eigenständige Sprechen verbietet man ihr besser auch. Z.B. darf S.V. nicht mehr mit T.E. sprechen. Das war eine - zwar geheime, aber ernst gemeinte - Anweisung. Und dass es diese Anweisung gibt, darüber darf sie natürlich auch nicht sprechen.

 

Was manche in ihrer Unwissenheit als Ausgrenzung und Mobbing bezeichneten, war ein ganz normaler, ärztlich angeordneter Entzug, so wie alle Süchtigen ihn machen müssen.

 

Leider ist das Gründer-Gen mittlerweile mutiert und springt auch auf Nicht-Gründer-Eltern über. Die Betroffenen konnten aber identifiziert werden. Die eingeleiteten Isolations- und Quarantänemaßnahmen (siehe auch Neue-Eltern/Patenelternkonzept) kamen nicht für alle rechtzeitig, aber gekeult werden musste bislang nur A.O.. 

 

 

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