Die Wahrheit über das schlimmste EF aller Zeiten

Ja, das war ein schrecklicher Abend. Dass B.v.M. da im Fokus der aufgebrachten T.E.-Freunde stand und sein persönliches Waterloo erlebte, war für ihn sicher alles andere als angenehm. Aber, er war an dem Verlauf nicht ganz unbeteiligt.

Die Heftigkeit der an B.v.M. gerichteten Fragen stieg im gleichen Maße, wie seine Verweigerung, diese zu beantworten. Ein einziges Herumgeeiere, Ausweichen und Gestammel. Dieses dickfellige Nicht-Antworten (er erinnerte ein wenig an den aussitzenden Helmut Kohl) hat die Emotionen der Fragenden erst provoziert.(So stoisch nichts-sagend hat man ihn übrigens auch beim Arbeitsgerichtsprozess von T.E. erleben dürfen, auch das ist einen extra Eintrag wert.)

 

Genau das war übrigens die Zusammenfassung einer gaaaanz neuen Mutter, die das erste Mal auf einem EF war und sich geschworen hat, da nie wieder hinzugehen. Der Witz ist allerdings, dass sie das Verhalten des Vorstandes als untragbar empfand. Am schlimmsten hat sie es empfunden, dass B.v.M. eine geraume Zeit über T.E. gesprochen hat - ohne sie auch nur einmal dabei anzusehen. Die neue Mutter kannte T.E. nicht und war sich sicher, da wird über jemanden gesprochen, der nicht anwesend ist, bis ich B.v.M. - sehr aufgebracht - daran erinnert habe, dass T.E. in der Runde sitzt und seine Beiträge in der Form deshalb unangebracht sind.

 

Die neue Mutter empfand es als furchtbar beschämend, dass sie diesem Schauspiel beigewohnt hat und T.E. damit das Gefühl haben musste, sie fände diese Art des Umgangs in Ordnung.

 

Sie empfand den Vorstand als völlig inkompetent und konnte die aufgebrachten Emotionen sehr gut nachvollziehen.

 

Dieser Abend war für alle Anwesenden schrecklich. Keiner hat sich hinterher gefreut oder gar als Sieger gesehen. Dass B.v.M dort so beschädigt wurde, tut mir leid.

 

(Worin genau liegt eigentlich die Beschädigung? Dass es etwas lauter wurde und man ihn beim Sprechen unterbrochen hat? Reicht das aus, um jemandem Schaden zuzufügen? Ist es nicht vielmehr sein Verhalten, seine Verweigerung, die wahren Gründe für sein Handeln - mit T.E. und S.V. - zu bennennen?)

 

Niemand hatte diesen Abend, weder so noch anders, geplant. Es gab keinen Plan und keine Absicht.

 

Dass B.v.M kurz darauf zurückgetreten ist, hat mich allerdings gefreut.

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