Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben ...

Alles war doch so schön und ruhig nach den Sommerferien. Die Queen verkündete in ihrem Newsletter, dass es eine Beruhigung in der Schulgemeinschaft gibt. Sie führt das vor allem auch darauf zurück, dass kaum neue Pädagogen integriert werden mussten. Professionalisierte Personalpolitik: Ausscheidende Mitarbeiter werden nicht ersetzt, das fördert die Beruhigung.

 

Und dann doch wieder ein Korn im Getriebe. J.S., die muss ziemlich unruhig gewesen sein und irgendwie genervt haben. Auf jeden Fall musste man sie loswerden. Weil man aber niemandem mehr kündigen möchte (man hat ja gelernt) zeigt man den Betroffenen schmackhafte Perspektiven auf und lenkt ihre persönlichen Ziele auf neue Wirkungsfelder. J.S. bot man an, sich an einer anderen Schule* zu bewerben, der Job da wäre doch viel schöner und mehr und besser, als ihr jetziger Job, kurz vor dem Ende der Probezeit.

 

Auch im Sekretariat war es wohl immer sehr unruhig und es gab Reibungsverluste. Deshalb hat man dort der Mitarbeiterin mit den vielen Arbeitsstunden gesagt, sie solle doch in Zukunft viel weniger Arbeitsstunden machen, damit die, mit den wenigen, auch mal mehr arbeiten kann. Das wäre eine prima Lösung für das Problem gewesen. Die mit den vielen Arbeitsstunden wollte das aber nicht. Und nu isse auch wech.

 

Was widerum nicht schlecht ist, weil nun die mit den wenigen Arbeitsstunden viel mehr Zeit im beruhigten Sekretariat verbringt und gemeinsam mit H.Q. daran arbeiten kann, die Reibungsverluste so gering wie möglich zu halten. Manchmal nutzen sie sogar zu zweit nur einen Bürostuhl ... das nenn ich Einsatz.

 

* Die andere Schule ist zufälligerweise die Schule, an der auch die 1. Vorsitzende hauptberuflich arbeitet. Der restliche Vorstand will nun rechtliche Schritte wegen unlauterer Abwerbung prüfen lassen.


<< zurück