Professionalisierung wo man hinsieht.

Wahnsinnige Fortschritte im Professionalisierungsprozess. Das Sekretariat ist nun gleich mehrmals in der Woche besetzt. Elena kennen mittlerweile ja wohl alle. Die beiden anderen Damen sind aber noch nicht so bekannt. Entschuldigung, ich bekomme gerade den Hinweis, dass es sich bei der grauhaarigen Dame um unseren Schulleiter handelt. Was den Arbeitsergebnissen aber keinen Abbruch tut. Ganz im Gegenteil. Haben früher Schulhofstänkerer geunkt, A.Q. könne nicht mal alleine eine Email schreiben, so dürfen wir uns in letzter Zeit immer häufiger über Selbstgetipptes freuen. Auch Faxe empfangen und versenden hat man ihn schon gesehen. Damit hätten wir - zusammen mit der Anderen (Mireille Mathieu? Nein Mama, die heißt anders!) - also gleich ein Trio von fleißigen Bienchen, das den Vorstand beim unaufhaltsamen Professionalisieren unterstützt.

 

So ging auch das Versenden der Weihnachtspost ganz flink von der Hand. Schwupp, ein paar hundert Adressen, schnell einzeln abgetippt und eingetütet und schon ab zur Post. Vorher fragen, wie denn die Datenbank funktioniert, die hundertfachen Brief- und Etikettendruck mit einem Mausklick erledigt, das könnte ja jeder. Außerdem ist es viel lustiger, ohne die klugen Notizen zu den vielen Kontakten in der Datenbank, die Briefe zu verschicken. So kommt auch der eine oder andere Verstorbene in den Genuss von lieben Weihnachtsgrüßen.

 

Überhaupt ist es heute alles viel lockerer im Büro. Schulgeldeinzüge? Gern auch gleich 3 Mal am selben Tag. Anmeldemappen für neue Familien? Mal bunt gemixt mit uralten Formularen und Ansprechpartnern, dafür wichtige Infos mal ganz weglassen. Da kommt ein bisschen Bewegung in den müden Haufen. Die Satzungsänderungen für die MV werden in einer alten Fassung vorgenommen. Macht doch nix. Wird doch eh alles geändert. Bewerbungen um Arbeitsplätze? Bitte an S.V., laut aktueller Homepage. Ansprechpartner für Elternprojekte? M.Sch. und T.E., Ingo taucht auch noch irgendwo auf.

 

Lt. der 1. Vorsitzenden ist die Homepage aber sowieso eher "historisch" zu verstehen.

 

(Das neue nicht-pädagogische Personal trifft hier übrigens nicht die geringste Schuld. Es geht sowieso nicht darum, ob und welche Schuld einer hat. Es geht nur darum, sich einmal das Ergebnis der Professionalisierungsbemühungen anzusehen. Dieser Zustand ist das Ergebnis von Vorstandsentscheidungen.)

07.02.2012

 

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