Transparenz-Offensive aus der Schulleitung

Geheimniskrämerei, Gemauschel hinter verschlossenen Türen? Das war gestern. Vorstand und Schulleitung starten die große Transparenz-Offensive.

 

Alles ganz offen, für jeden, der es wissen will oder auch nicht. Zum Beispiel wollten wir schon immer mal wissen, wer eigentlich diese Schnorrer sind, die sich ihren Schulplatz auf Kosten der Gemeinschaft gönnen. Anständige Schulfamilien haben das nicht nötig. Sie sind entweder sowieso sehr wohlhabend oder sie legen jeden Monat ein bisschen was vom Kindergeld weg. So kommen sie gut über die Runden und fallen der Gemeinschaft nicht zur Last.

 

Ab sofort werden die Sozialtransfer-Empfänger in den Protokollen der Vorstandssitzungen veröffentlicht. Vielleicht schämen sie sich dann endlich mal und strengen sich mehr an.

 

Auch erfahren wir brandaktuell im neuen Protokoll, womit der Schulleiter sich den ganzen Tag rumschlagen muss. Zum einen beschäftigt ihn die Stabilisierung des Schulalltags. Trotz Friede-Freude-Eierkuchen-es-ist-doch-alles-so-schön-hier-Programms, das ungebrochen läuft und dankbare Abnehmer findet, scheint es schwierig zu sein.

 

Ein weiterer Punkt auf des Schulleiters Agenda sind die Schulverträge der gerade eingeschulten Kinder. Sobald geklärt ist, wo sie sind und wer sie überhaupt unterschrieben hat? (Klingt nach Arbeit für S.B., das Procedere kann sicher noch professionalisiert werden.)

 

Das ist aber noch längst nicht alles. Auch im Team gibt's Arbeit ohne Ende, da die Integration von K.H. problematisch ist. Das war abzusehen. Der Versuch, sie im Rahmen des Spar-Programms als Integrationskind mit erhöhtem Förderbedarf in die Schulstatistik zu schmuggeln war von vornherein nicht sehr aussichtsreich. 

17.02.2012

 

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